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Abnehmen in Stresssituationen

Abnehmen unter Stress ist eines der schwierigsten Dinge, die ich in meinem Leben erlebt habe.Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt fest, dass Stress der größte Krankmacher im 21. Jahrhundert sein wird. Dabei gibt es schon Stress, seitdem es Menschen gibt. In der heutigen Zeit wird das Wort nur inflationär verwendet. Ein Steinzeitmensch, der plötzlich vor einem wilden Raubtier stand, hatte plötzlich auch sehr großen Stress. Bei ihm ging es dann um „kämpfen oder flüchten“ (fight or flight).
Kurzzeitiger Stress ist sogar gut für den Menschen. Die Muskeln werden angespannt, der Herzschlag und Puls erhöhen sich, die Durchblutung wird besser, man wird aufmerksamer und man kann zeitweilig Höchstleistungen vollbringen.
Dauerhafte erhöhte Cortisolwerte, die auch als Stresshormone bezeichnet werden, entstehen durch permanenten, negativen Stress und gehen einher mit Übergewicht, Diabetes. Herz-Kreislauf-Störungen, Depressionen sowie der Schwächung des Immunsystems.

Wir unterscheiden dabei in Distress und Eustress. Der Distress ist das, was wir weitläufig als negativen Stress bezeichnet. Permanenter Distress macht, weil der Körper immer im Hochleistungsmodus läuft, auf Dauer gesehen, krank. Er entsteht durch dauerhafte Überbelastung am Arbeitsplatz, Probleme in der Beziehung, Mobbing, Geldsorgen und die Angst um die Existenz.
Eustress hingegen kann uns beflügeln. Er entsteht z.B. durch eine bestandene Prüfung, eine neue Liebe, Anerkennung am Arbeitsplatz und gesellschaftlich großer Achtung.

Ich kann mal von mir ein Beispiel geben. Distress hatte ich oft während meiner langen Abnehmphase. Vieles funktionierte nicht so, wie ich wollte. Dadurch machte ich mir selbst Druck. Druck ist die Übersetzung des englischen Wortes Stress. In dieser Zeit musste ich aufpassen, dass ich nicht zur Belohnung in ungezügeltes Essen verfiel. Ja gut, das war schon schwierig. Im zweiten Teil dieses Blogs beschreibe ich wie man damit umgehen kann.
Als ich zum allerersten Mal in meinem Leben mein Normalgewicht erreichte. spürte ich erstmalig den positiven Stress. Ich hätte die Welt umarmen können. Und plötzlich funktionierte alles, was ich anpackte. Ich wurde ohne Probleme Gewichtscoach, schrieb das Buch Schlank-o-vital, es wurde veröffentlicht und ich wurde plötzlich zum Seiteneinsteiger im Gewichtsmanagement mit sehr sehr viel Erfahrung. Bei mir hält der Eustress teilweise noch bis heute an. Nicht permanent, aber immer wieder zwischendurch bekomme ich ein Glücksgefühl, das kaum zu beschreiben ist. Kurzzeitig geht mein Körper immer wieder in den Hochleistungsmodus. Es ist schon Wahnsinn, denn alles hat nur mit meinem Gewichtsverlust zu tun.

Was kann man nun machen gegen diesen negativen Dauerstress, der krank macht? Lesen sie im zweiten Teil,welche Möglichkeiten es gibt, Stress zu reduzieren.

Ich denke, oftmals machen wir uns den Stress einfach nur selbst. Man muss nicht alles können und man muss auch nicht für alles und jeden da sein. Versuchen sie z.B. beruflich Dinge zu delegieren und auf andere Schultern zu verteilen. Beginnen sie damit zu lernen zunächst im privaten Alltag auch mal nein zu sagen.

Wenn Sie überlastet sind, hat das auch viel mit Ihrem Zeitmanagement zu tun. Schreiben sie sich eine To-do-Liste. Das Wichtigste ganz oben, je unwichtiger Dinge sind, desto weiter unten sollten sie stehen. Sie werden sehen, dass sie mit der Zeit gelassener werden, weil sie durch die Liste alles im Griff haben
Wenn Sie z.B. beruflich überlastet sind, kommt es auch häufig vor, dass  soziale Kontakte sehr vernachlässigt werden, um nicht noch mehr in Zeitnot zu geraten. Das ist aber der schlechteste Weg, denn soziale Kontakte sind sehr wichtig um Stress vorzubeugen oder ihn abzubauen. Tun sie sich was Gutes, treffen Sie Ihre beste Freundin oder Ihren besten Freund, um sich mal von den Sorgen des Alltags abzulenken. Das hilft schon viel beim Stressabbau. Wenn sie sich treffen, sollte  das Essen aber nie im Vordergrund stehen.

Versuchen sie mit der Familie gemeinsam die Mahlzeiten einzunehmen. Das wird nicht immer funktionieren, aber wenn abends zumindest mal alle an einem Tisch sitzen und die Probleme vom Tag besprechen hilft das schon ungemein.
Bei kurzzeitigen Distress hilft meistens schon ein wenig Bewegung. Gehen sie mal so rund ums Karree, wie ich immer zu sagen pflege, ohne irgend eine Höchstleistung zu vollbringen. Der Kopf soll frei werden. Oder melden sie sich in einem Sportverein an. Suchen sie sich eine Sportart aus, die ihnen zusagt und sie schlagen zugleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn sie werden außer körperliche Bewegung in einem Sportverein auch neue soziale Kontakte knüpfen können.

 

Dass der Wald für uns Menschen gesund ist, das wissen wir schon lange, doch nun haben neueste Untersuchungen ergeben, dass der Wald eine richtige Naturapotheke ist. Wissenschaftler haben herausgefunden, das schon 20-30 Minuten im Wald den Cortisolspiegel deutlich senkt. Dazu sollte man aber einige Dinge beachten. Während der Zeit im Wald sollte es hell sein, man sollte dort keinen Sport treiben, kein social Media, kein Handy und auch keine Gespräche sollten geführt werden. Einfach nur in sich gehen. Die besten Ergebnisse hatten die Probanden wenn sie langsam gingen, oder auf einer Bank für diese Zeit saßen.
Andere Studien stellten fest, dass Menschen in Wohngebieten mit viel Bäumen weniger an den Auswirkungen von Stress erkrankten, als in Wohngebieten ohne Bäume.
Woher die Wirkung mit dem Wald kommt, wissen die Wissenschaftler noch nicht. Ob es die Luft ist, oder das Rauschen der Blätter, dass wird zur Zeit noch untersucht.

 

Also, wenn sie sich zur Zeit gestresst fühlen, gehen sie in den Wald und senken ihren Cortisolspiegel. Ich kann mich daran erinnern, dass ich in meiner Lehrzeit jedes Mal nachmittags in der Freistunde in ein Waldgebiet mit meinem Mofa gefahren bin und mich dann für ca. 1 Stunde auf eine Bank gesetzt habe. Dort habe ich dann für die Arbeit am Abend wieder richtig viel Kraft geschöpft.

 

Um einen Burnout vorzubeugen gibt es dann aber auch noch spezielle Angebote wie autogenes Training, Yoga, Entspannungsübungen. Diese Aktivitäten sollten dann aber mit einem Experten dieser Fachrichtungen durchgeführt werden.

 

So das war's wieder mal

Bleiben sie gesund
Ihr Ron Nashville

 

 

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